Birgit G├Âlitzer

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Sch├╝tzenverein S├Âhlingen e.V.

Sch├╝tzenverein S├Âhlingen e. V. von 1856

Der Sch├╝tzenverein S├Âhlingen ist der viert├Ąlteste im Kreissch├╝tzenverband Rotenburg. Mit zurzeit 106 Mitgliedern, davon 21 Jugendliche, 37 Damen und 48 Sch├╝tzen, ist er ein relativ kleiner, aber reger Verein.

Zur Entstehungsgeschichte ist folgendes ├╝berliefert: Bereits im Mittelalter wurden besonders im S├╝d-Hannoverschen Raum viele Sch├╝tzenvereine gebildet, um Hab und Gut vor Raubrittern und marodierenden Banden zu sch├╝tzen. In S├Âhlingen war das anders: Man wollte nur gemeinsam ausgelassen feiern und das allt├Ągliche, eint├Ânige Allerlei sowie die schwere Arbeit vergessen. Das ging am besten in einem Verein.

Beim Bau der Moordorfer Br├╝cke fa├čte man den Beschlu├č und so wurde im Jahre 1856 der Sch├╝tzenverein S├Âhlingen gegr├╝ndet. Sch├╝tzenfest sollte am Sonntag nach Pfingsten gefeiert werden. Da ein Tag feiern nicht reichte, wurde der Montag dazu genommen. Diese Regelung hielt sich bis 1967.

Vorstand SV S├Âhlingen im Jahre 2006

Da immer weniger Mitglieder Montags frei hatten, wurde das Sch├╝tzenfest auf Sonnabend und Sonntag nach Pfi ngsten verlegt. Die Beteiligung wurde aber erst besser, als das Fest auf Sonnabend und Pfingstsonntag verlegt wurde, wie es noch heute gefeiert wird.

Einen Schie├čstand gab es anfangs nat├╝rlich noch nicht. Geschossen wurde von der heutigen Stra├če ÔÇ×Am BrinkÔÇť in Richtung Hemslingen. In ca. 100 m Entfernung war ein Fu├čweg und ein Graben. Dort sa├čen zwei Mann mit Fahnen, die den Durchgangsverkehr regelten und wer K├Ânig wurde. Geschossen wurde mit gro├čkalibrigen Karabinern. Zum Schie├čen kam extra ein Waffenmeister aus Neuenkirchen, der die Patronen vor Ort lud und auch f├╝r die Sicherheit verantwortlich war. Es hat nat├╝rlich gewaltig gekracht und geraucht, denn rauchloses Pulver gab es damals noch nicht. Der Sieger beim Wettschie├čen war f├╝r ein Jahr der Sch├╝tzenk├Ânig und nahm damit Regie- und Repr├Ąsentationsaufgaben wahr.  Das erste Sch├╝tzenfest fand auf Jochens Hof statt; hier wurde Meyer aus Ramakers Haus der erste Sch├╝tzenk├Ânig.

Als Symbol der Zusammengeh├Ârigkeit und Kameradschaft wurde im Jahre 1906 eine Fahne angeschafft mit dem eingestickten Spruch:ÔÇť Frei und Deutsch in Tat und Wort, Gott in Eintracht immerfortÔÇť. Diese Fahne wurde leider am Ende des letzten Krieges von englischen Besatzungssoldaten zerrissen. Auch das Protokollbuch ist damals verschwunden.

Wichtige Jahreszahlen der Vereinsgeschichte nach dem Ende des 2. Weltkrieges:

1949 Neustart des Sch├╝tzenvereins

1951 Bau des ersten Schie├čstandes

1952 Anschaffung und Weihe einer neuen Vereinsfahne

1956 100j├Ąhriges Jubil├Ąum Theo Clausen wird Sch├╝tzenk├Ânig. Wei├če Uniformhosen werden angeschafft. Nach 3 Tagen intensiven Feierns wurde dem damaligen B├╝rgermeister gemeldet: ÔÇ× Wir haben gek├Ąmpft bis zuletzt ÔÇô aber nun ist es vorbei.ÔÇť

1960 Beitritt zum Deutschen Sch├╝tzenbund

1973 Neubau des Schie├čstandes

1975 Gr├╝ndung der Damengruppe Die Damen sind in den Rechten und Pflichten den M├Ąnnern vollkommen gleichberechtigt. Zur 1. Damenleiterin wurde Annegret Kregel gew├Ąhlt. Bereits das 11. Mal seit Gr├╝ndung der Damengruppe errangen sie den Titel der Sch├╝tzenk├Ânigin.

1978 Gr├╝ndung der Jugendgruppe

1981 125j├Ąhriges Jubil├Ąum, ÔÇ× Die S├Âhlinger feierten 6 TageÔÇť meldet die Rotenburger Kreiszeitung. Zum 1. Mal pr├Ąsentiert eine Sch├╝tzenk├Ânigin den Verein: Ingrid Nowark

1985 Der Festsaal des Gasthauses Helmke brennt vollst├Ąndig ab. Ab jetzt werden Sch├╝tzen- u. Erntefeste im Zelt mit Eigenbewirtung durchgef├╝hrt.

1993 Bau des Sch├╝tzenhauses. Jedes Vereinsmitglied leistet 40 Arbeitsstunden und zahlt zus├Ątzlich eine Umlage von 1000 DM.

Auch das 150j├Ąhrige Jubil├Ąum wurde 2006 in altbew├Ąhrter Tradition 3 Tage lang geb├╝hrend gefeiert. Entsprechend dem w├╝rdigen Anla├č wurden alle Mitgliedsvereine des Kreisverbandes Rotenburg eingeladen. Die Jubil├Ąumsregentschaft ├╝bernahm als Sch├╝tzenk├Ânigin Bianca Clausen. Ein unterhaltsamer Kommersabend wurde mit dem ÔÇ×Gro├čen ZapfenstreichÔÇť feierlich abgeschlossen. An dem Umzug durch das festlich geschm├╝ckte Dorf nahmen 5 Nachbarvereine aus dem Kreissch├╝tzenverband Soltau mit 120 Sch├╝tzen und 13 Vereine des eigenen Kreisverbandes mit 246 Sch├╝tzen teil.

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